Akupunktur
Sie kennen dieses Bild:
ein Mensch wird scheinbar wahllos mit Nadeln gespickt und das Mysterium der Heilung geschieht...
In Wirklichkeit hat die Akupunktur nichts Mystisches an sich. Sie verfolgt ein Konzept vom Körper-
und Lebensverständnis, das uns „Westlern“ unverständlich erscheint.
Man hat über Jahrtausende gelernt, durch die Reizung bestimmter Punkte eine Wirkung zu erzielen, die
reproduzierbar ist. So entstand nach und nach eine Punktesammlung, die zu den Meridianen (Leitbahnen)
der einzelnen Zang Fu (Organe) verknüpft wurde.
Ziel der Akupunktur ist es, Blockaden und Störungen im Qi- und Blutfluss zu klären, pathogene Faktoren
auszuleiten und Organen und Leitbahnen ihre reibungslose Arbeit zu ermöglichen.
Natürlich werden heute nicht mehr wie damals Kochen- und Bambussplitter zur Behandlung verwendet.
Die heutige Nadel hat eine durchschnittliche Stärke von 0,25 mm (zum Vergleich: eine Kanüle zur Blutentnahme
hat einen Durchmesser von 0,8 mm), deren Einstich wenig bis gar nicht wahrgenommen wird.
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